GEO ist mehr PR als SEO

Generative KI verschiebt Markenwahrnehmung von Websites in Antworten. GEO wird damit Digital PR, nicht klassisches SEO.

Generative KI verändert die Grundlagen der Suchmaschinenoptimierung: Websites sind nicht mehr der primäre Kontaktpunkt, denn Sprachmodelle liefern Antworten direkt in der Oberfläche. Dadurch können Marken in den entscheidenden Momenten der Kundenentscheidung unsichtbar bleiben. Klassische SEO-Kennzahlen wie Rankings, Click-Through-Rates oder organischer Traffic verlieren in der Zero-Click-Umgebung zunehmend an Aussagekraft.

Das neue Paradigma heißt „Share of Model“

Es misst, wie oft eine Marke in generativen Antworten, Quellenangaben oder wiederkehrenden Einordnungen auftaucht. Share of Model zeigt, wie das System eine Marke versteht und ob sie im Moment der Entscheidung sichtbar ist. Generative Engine Optimization (GEO) ist damit eher Digital PR als klassisches SEO, da Vertrauen und Kontext aus externen Quellen, Fachmedien, Medienerwähnungen stammen.

Monitoring ist essenziell

Mit regelmäßigen Prompt-Tests und Quellenbeobachtung lässt sich Share of Model erfassen, auch wenn es noch kein standardisiertes Maß ist. GEO verschiebt die Sichtbarkeit von reinen Klickzahlen zu korrekter Markenwahrnehmung. Erfolg misst sich daran, ob KI-Systeme eine Marke zuverlässig einordnen – und das erfordert konsistente Informationen, glaubwürdige Quellen und proaktive Maßnahmen entlang der gesamten digitalen Präsenz.

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